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Der optimierte Onlineshop:
Tipps für eine bessere Performance

Onlineshops müssen heute viele Bedürfnisse der Kund*innen auf einmal erfüllen: Übersichtlich sollen sie sein, trotzdem ein breites Sortiment im Angebot haben, alle Infos zum Produkt sollten schnell erfassbar sein, der Checkout ist möglichst unkompliziert und ein schönes Design ist auch gerne gesehen – das Auge bestellt schließlich mit. Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht. Mit den folgenden 5 Tipps bringen Sie Ihren Onlineshop aufs nächste Level.

von Annika Böhm

#1 Vollständige Produktinformationen

Online haben die Kund*innen nicht die Möglichkeit, das Produkt vor sich zu sehen, anzufassen oder Verkäufer*innen um Rat zu fragen. Daher ist eine möglichst genaue Produktbeschreibung umso wichtiger. Alle Fakten zum Produkt wie Größe, Gewicht oder Informationen über Materialien sollten unbedingt aufgeführt werden. Je genauer das Produkt beschrieben ist, desto besser. Schlecht umgesetzte Produktinformationen können zu offenen Fragen führen, sodass Nutzer kurz vor dem Kauf abspringen oder aber nach Erhalt der Ware enttäuscht sind, weil bestimmte Aspekte zum Produkt nicht aufgeführt wurden. Schnell geht das Produkt dann zurück.

Sessel im klassischen Wohnzimmer

#2 Aussagekräftige Produktbilder

Genau wie die Texte zu den Artikeln, sollten auch die Bilder ansprechend sein, keine Fragen offenlassen und im besten Fall zur Kaufentscheidung führen. Zeigen Sie das Produkt aus verschiedenen Perspektiven und mit möglichst genauen Detailaufnahmen. Gerade bei technischen Produkten oder Möbeln können Angaben der Größe auf Produktfotos relevant für Kund*innen sein. Nicht zu vergessen sind eine hohe Auflösung der Bilder, denn ein verpixeltes oder unscharfes Bild schreckt eher ab, als dass es zu einer Kaufentscheidung beiträgt. Ebenfalls ist eine Zoom-In-Funktion mittlerweile Standard und ermöglicht es den Kund*innen, sich ihr Wunschprodukt ganz genau anzuschauen. Sollte dies technisch nicht möglich sein, sind entsprechend große und gut ansehbare Produktbilder eine Alternative.

#3 Responsive Design

Über den Desktop, das Tablet oder Smartphone – Kund*innen shoppen über die verschiedensten Endgeräte. Deswegen ist ein responsives Design, das den Onlineshop für alle Kanäle optimiert, Pflicht. So sollten Texte, Bilder und Produktdetailseiten auf dem Smartphone genauso gut erkennbar und übersichtlich sein, wie auf dem Desktop, denn niemand möchte mehr auf dem Display hin- und herschieben müssen, um den gesamten Inhalt der Website sehen zu können.

#4 Warenkorb und Checkout

Liegt das Produkt erst einmal im Warenkorb, ist die Kaufentscheidung eigentlich schon getroffen. Umso ärgerlicher, wenn das Produkt doch wieder gelöscht wird, weil der Kaufprozess zu lange dauert oder zu kompliziert ist. Natürlich sollen Kund*innen die Möglichkeit haben, Dinge aus dem Warenkorb zu löschen, wenn sie es sich anders überlegen. Es ist aber mindestens genauso wichtig, dass sie auch im Warenkorb noch die Anzahl der gewünschten Produkte verändern können und noch einmal zusammengefasst die wichtigsten Infos finden, wie beispielsweise die Kleidergröße oder die Lieferzeit.

Und auch der Checkout-Prozess sollte so einfach und angenehm wie möglich für den*die Kund*in gestaltet werden. Schnelle Übersicht der Produkte, gute Weiterleitung zu den unterschiedlichen Bezahlmethoden und natürlich eine Kaufbestätigung per E-Mail. Die Kund*innen können sich dann sicher sein, dass ihre Bestellung auch wirklich eingegangen ist und sie sich auf ihr Produkt freuen dürfen.

#5 Rich Content für höhere Conversions

Sachliche Produktangaben wie im ersten Tipp beschrieben sind essenziell. Doch kann man so besonders erklärungsbedürftigen Features von beispielsweise Technikprodukten gerecht werden? Oder eine Markenbotschaft emotionalisierend herüberbringen? Hier eignet sich Rich Content: Zusätzliches Text-, Bild- oder gar Videomaterial, das auf der Artikeldetailseite eingebunden wird. Kund*innen erhalten so gleich eine bessere Vorstellung des Produkts und seinen Eigenschaften.

Unserer Erfahrung nach werden Produkte mit Rich Content durch die hochwertige Artikel- und Markenpräsentation häufiger auf der Wunschliste gespeichert sowie in den Warenkorb gelegt. Ein weiterer Vorteil ist die höhere SEO-Sichtbarkeit: Durch uniquen Rich Content können positive SEO-Effekte erzielt werden, die den Online-Shop zum Beispiel im Google-Ranking aufwerten.

Im Vergleich zum eigenen Onlineshop, der individuell angepasst werden kann, ist Rich Content vor allem auf Marktplätzen eine sinnvolle Maßnahme zur Steigerung der eigenen Sichtbarkeit. Schließlich sind anzuliefernde Produktdaten und -bilder standardisiert, die Konkurrenz hoch. Daher kann durch erweiterten Content als eine Art Produktberatung ein Wettbewerbsvorteil generiert werden.

Gutes Lagersystem

Rich Content auf otto.de

Rich Content ist ein Service, den wir unseren Partner exklusiv auf otto.de anbieten. Mit diesem neuen Beta-Service wird die eigene Artikelbeschreibung erweitert und die Produktdetailseite bekommt zusätzliche hochwertige Bilder und Texte. Rich Content wird unterhalb der Standard-Artikelbeschreibung ausgespielt und ist damit eine vertiefende Ergänzung für das Produkt. Dabei können Produkte mit Rich Content eine bis zu 5 Prozent höhere Conversion Rate erreichen.

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Über die Autorin Annika Böhm

Annika Böhm ist seit August 2022 als Social-Media-Managerin für die OTTO Unternehmenskommunikation mit an Bord. Hier kümmert sie sich um die Communities der einzelnen Kanäle – von Facebook über Instagram und Twitter bis hin zu TikTok. Außerdem unterstützt sie das Team in der redaktionellen Arbeit. Vor OTTO war sie in verschiedenen Werbeagenturen beschäftigt und hat sich dort von der Texterin zur Social-Media-Managerin weiterentwickelt. Annika wohnt in Hamburg Niendorf, findet, dass Hamburg die schönste Stadt der Welt ist, liebt ihre beiden Katzen und ihr Pferd und kann sich beim Thema Urlaub immer nur schwer zwischen Bergen und Meer entscheiden.

Annika Böhm
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